Wolfgang Stegemann

Bekannt für: Crew52 Jahre (geb. 16. März 1974)

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Wolfgang Stegemann ist Stuntkoordinator, Kampfchoreograf und Second-Unit-Regisseur. Er wurde am 16. März 1974 in Berlin geboren. Mit einer Körpergröße von 1,89 m arbeitete er in seinen frühen Jahren als Stuntman, Rigging-Koordinator und Kampfchoreograf und wirkte an internationalen Produktionen wie „Don – The King Is Back“ (2011), „Ninja Assassin“ (2009), „V wie Vendetta“ (2005) und „Edge of Tomorrow“ (2014) mit. Dank seiner fließenden Deutsch- und Englischkenntnisse sowie seiner Expertise in Drahtseiltechnik, Fallschirmsprüngen aus großer Höhe, Kampfsport, Präzisionsfahren und Feuerstunts erwarb er sich in der Stuntszene einen hervorragenden Ruf und wurde zu einem gefragten Koordinator und Kampfregisseur. Mitte der 2010er-Jahre wechselte Stegemann in die Bereiche Second-Unit-Regie und Stuntkoordination bei hochkarätigen Hollywood-Produktionen. Er war unter anderem als Kampfchoreograf, Stuntman und Stunt-/Rigging-Koordinator bei „Mission: Impossible – Rogue Nation“ (2015) tätig, wirkte an „Mission: Impossible – Fallout“ (2018) mit, koordinierte die Kampfszenen für „Men in Black: International“ und „Jumanji: The Next Level“ (2019) und war an „Die Mumie“ (2017) beteiligt. Seine Expertise im Bereich Kampf und Stunts kam auch bei „Phoenix“ (2014), „Victoria“ (2015, bei dem er Second-Unit-Regisseur und Stuntkoordinator war), „Luther – The Fallen Sun“ und der dritten Staffel von „The Witcher“ (2022–2023) zum Einsatz. Im Laufe seiner Karriere wurde Stegemann von seinen Kollegen für seine Beiträge zum Actionfilm gewürdigt. Er erhielt Nominierungen für den Screen Actors Guild Award in der Kategorie „Herausragende Action-Performance eines Stunt-Ensembles“ für „Mission: Impossible – Rogue Nation“ (2016) und „Mission: Impossible – Fallout“ (2019) und gewann den Preis 2024 für „Mission: Impossible – Dead Reckoning – Part One“, was seine langjährige Mitarbeit an der Filmreihe unterstreicht. Bei den Taurus World Stunt Awards wurde er für „Don 2“ (2012) und „Die Mumie“ (2018) nominiert und gewann 2019 den Preis für das beste Stunt-Rigging für „Mission: Impossible – Fallout“. Neben Branchenauszeichnungen erhielt Stegemann 2024 den Webby Award in der Kategorie „People’s Voice – Viral“ für seine Arbeit als Second-Unit-Regisseur in der dritten Staffel von „The Witcher“. Sein Regietalent im Kurzfilmbereich wurde 2023 gewürdigt, als er bei den Best Film Awards den Preis für die beste Regie eines Action-Kurzfilms gewann und beim Cannes Lions International Film Festival für „Andrea Alive“ als bester Regisseur nominiert wurde. Stegemanns Regie-Kurzfilm „Limitless“ wurde 2025 mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Preis für die Beste Regie und den Besten Kurzfilm beim Dubai International Cine Carnival Film Festival, einem Ehrenzertifikat der Berlinale und dem Preis für herausragende Leistungen in den Kategorien Beste Regie und Bester Kurzfilm bei den Schwedischen Filmpreisen. Abseits des Rampenlichts verfolgt er eine erfolgreiche internationale Karriere. Er arbeitet und lebt häufig in Berlin und ist mit globalen Produktionszentren – darunter London, Los Angeles sowie Städte in ganz Europa und Nordamerika – verbunden. Er ist Mitglied der Directors Guild of America, Equity UK, der Screen Actors Guild, der Taurus World Stunt Academy und weiterer Organisationen.

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