Stéphane De Groodt

Bekannt für: Schauspiel60 Jahre (geb. 3. März 1966)

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Stéphane De Groodt (* 3. März 1966) ist ein belgischer Komiker, Humorist und ehemaliger Rennfahrer. Stéphane De Groodt ist der Sohn eines Ingenieurs bei Texaco und einer Hausfrau, die sich in Stiftungen um behinderte Kinder kümmert. Er ist Legastheniker und hat eine chaotische Schulbildung, die sich schon früh in seinem komödiantischen Talent widerspiegelte. Er schloss sein Studium nicht ab und beschloss, sowohl Komiker als auch Rennfahrer zu werden. Seine Eltern schenkten ihm einen Rennanzug und einen Helm. Er schlug sich mit verschiedenen Gelegenheitsjobs durch, unter anderem als Barkeeper, Journalist, Marketingassistent, Redakteur und Werbefachmann, während er sich nach und nach in die Rennszene einarbeitete. Abends trainierte er auf der Bühne, während er die Wochenenden dem Motorsport widmete. Neben dem Kochen für Restaurants bezahlte Stéphane De Groodt die Rennfahrerschule La Châtre bei Châteauroux, wo er den belgischen Rennfahrer Eric van de Poele kennenlernte. Er war von 1985 bis 2000 professioneller Rennfahrer und erlangte insbesondere in der Formel Renault, der Formel 3000, dem Porsche Supercup bei den 24 Stunden von Spa 2001 und sogar in der BMW M1 Procar Championship Bekanntheit, wo er den belgischen Meistertitel im BMW Compact Cup gewann. Im Jahr 2000 beendete er seine Rennfahrerkarriere, um sich ganz der Komik zu widmen. Stéphane De Groodt entwickelte die Serie „File dans ta chambre“, die seit dem 14. Januar 2002 auf den Sendern RTBF, Canal+ Belgique und France 2 ausgestrahlt wird. Die Texte schreibt er gemeinsam mit seiner Frau Odile d'Oultremont. Die Serie besteht aus kurzen Episoden, in denen er Lucien verkörpert, einen völlig ungebildeten Vater, der versucht, die Fragen seines zehnjährigen Sohnes Clovis zu Definitionen oder Ausdrücken zu beantworten. Am Ende jeder Folge erklärt sein Sohn, er habe es anders verstanden, was tatsächlich die eigentliche Bedeutung des Ausdrucks ist. Daraufhin glaubt der Vater seinem Sohn nicht und schickt ihn in sein Zimmer – eine Anspielung auf den Serientitel. Im September 2012 präsentierte Stéphane De Groodt jeden Sonntag in der Sendung „Le Supplément“ auf Canal+ zusammen mit Maïtena Biraben seine Kolumne „Retour vers le futur“ (Rückblick auf die Zukunft). Diese Kolumne ähnelte seiner vorherigen Sendung „La Matinale“ auf Canal+, die er bis 2012 ebenfalls mit Maïtena Biraben und Caroline Roux moderierte. Darin erzählte er humorvoll von seinen Begegnungen mit bekannten Persönlichkeiten und streute Wortspiele und Anspielungen ein. Außerdem präsentierte er eine fiktive und witzige Zuschauerpost. Er präsentierte diese Kolumne wöchentlich bei RTL zusammen mit Stéphane Bern in der Radiosendung „À la bonne heure“, wo er gefälschte E-Mails von unwahrscheinlichen Wirtschaftsprüfern kommentierte. Im September 2013, nach seinem Ausscheiden bei RTL, wechselte er zu France Inter und moderierte dort jeden Donnerstag die Radiosendung „Comme on nous parle“ mit Pascale Clark. Dort präsentierte er eine mehrminütige Kolumne mit dem Titel „Mes mails“, in der er eine Reihe gefälschter E-Mails von Wirtschaftsprüfern kommentierte, die an France Inter und Pascale Clark adressiert waren.

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