Bekannt für: Drehbuch—76 Jahre (geb. 8. Dez. 1949)
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Nancy Meyers hat es irgendwie geschafft, die Romantikkomödie zu ihrem persönlichen Spielplatz zu machen. Wer sonst könnte so charmant die Hürden der Liebe und des Lebens mit einer Leichtigkeit inszenieren, die fast schon unverschämt ist? Ihre Handschrift ist unverkennbar: starke Frauenfiguren, die wissen, was sie wollen – oder es zumindest herausfinden. Mit Was Frauen wollen hat sie Mel Gibson die Gedanken der Frauen lesen lassen, was erstaunlicherweise besser klappte, als man erwartet hätte. In Liebe braucht keine Ferien brachte sie es fertig, dass Cameron Diaz und Kate Winslet ihre Leben tauschen, und das irgendwie Sinn machte. Meyers' Filme sind wie ein gemütlicher Nachmittag auf der Couch, mit dem richtigen Maß an Drama, aber immer einer Prise Humor, der alles leichter macht. Mit einem unverwechselbaren Gespür für Timing und Dialoge verwandelt sie alltägliche Szenarien in charmante Geschichten. Ihre Zusammenarbeit mit Charles Shyer, wie bei Vater der Braut, zeigt, dass sie auch im Team glänzen kann. Meyers' Werk ist ein Beweis dafür, dass mit einem guten Drehbuch und einer klaren Vision selbst die einfachsten Geschichten zu etwas Besonderem werden können.













