Michail Kalatosow

Bekannt für: Regie69 Jahre (geb. 28. Dez. 1903)·27. März 1973

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Michail Kalatosow (geboren als Micheil Kalatosischwili) war ein sowjetischer Filmregisseur georgischer Herkunft, der sowohl das georgische als auch das russische Kino prägte. Bekannt wurde er vor allem durch seine Filme „Wenn die Kraniche ziehen“ (1957) und „Ich bin Kuba“ (1964). Ersterer gewann 1958 die Goldene Palme bei den Filmfestspielen von Cannes. 1969 wurde ihm der Titel „Volkskünstler der UdSSR“ verliehen. Kalatosow studierte Wirtschaftswissenschaften und übte verschiedene Berufe aus, bevor er seine Karriere als Schauspieler und später als Kameramann begann. Er führte bei mehreren Dokumentarfilmen Regie, darunter „Ihr Königreich“ (1928, zusammen mit Nutsa Gogoberidse, der ersten georgischen Regisseurin) und „Salz für Swanetien“ (1930). 1933 schrieb sich Kalatosow am Russischen Staatlichen Institut für Darstellende Künste ein. Drei Jahre später leitete er Kartuli Pilmi und erhielt anschließend ein Angebot für eine Stelle im Staatlichen Komitee für Kinematographie der UdSSR. 1939 zog er nach Leningrad, um bei Lenfilm als Regisseur zu arbeiten. Während des Zweiten Weltkriegs drehte er mehrere Propagandafilme und war als Kulturattaché an der sowjetischen Botschaft in den Vereinigten Staaten tätig.

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