Helena Bergström

Bekannt für: Schauspiel62 Jahre (geb. 5. Feb. 1964)

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Helena Bergström (geboren am 5. Februar 1964 in Kortedala, Göteborg) ist eine schwedische Schauspielerin. Sie ist die Enkelin des legendären schwedischen Schauspielers Olof Widgren und die Tochter des Regisseurs Hans Bergström und der Schauspielerin Kerstin Widgren. Bergström ist mit Colin Nutley verheiratet und bekannt für ihre Hauptrollen in zahlreichen seiner Filme. Als eine der renommiertesten Bühnenschauspielerinnen Schwedens spielte sie Hauptrollen in Stücken wie „Fräulein Julie“, „Was ihr wollt“, „Pygmalion“, „Piaf“, „Nora oder Ein Puppenheim“, die Rolle des Hamlet in „Hamlet“, die Rolle der Medea und die Blanche in „Endstation Sehnsucht“. Im Herbst 2008 verkörperte sie die Rolle der Sally Bowles in der Produktion „Cabaret“ des Stockholmer Stadttheaters. Obwohl sie aus einer Theaterfamilie stammt, war Bergströms Kindheitstraum, mit Tieren zu arbeiten. Mit 15 Jahren reiste sie als Austauschschülerin nach Mississippi in den USA und lebte dort ein Jahr. In dieser Zeit entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Theater und beschloss, dass die Bühne ihre Berufung war. Zurück in Schweden ergatterte sie eine Rolle in einer Fernsehserie, scheiterte aber beim ersten Versuch, einen Platz an einer Schauspielschule zu bekommen. Dank der Unterstützung von Margreth Weivers gelang es ihr 1985 im dritten Anlauf. Nach ihrem Abschluss an der Schwedischen Nationalen Akademie für Pantomime und Schauspiel im Jahr 1988 arbeitete sie sowohl am Dramaten-Theater als auch am Stockholmer Stadttheater. Ihr Durchbruch gelang ihr 1989 mit dem Film „1939“. Colin Nutley entdeckte sie auf einem Plakat für den Film „Frauen auf dem Dach“ (1989) und gab ihr die Hauptrolle in seinem Film „Blackjack“ (1990). Auch für seinen Film „Änglagård“ (1992) sowie dessen Fortsetzung „House of Angels – Der zweite Sommer“ war sie die ideale Besetzung. 1998 spielte sie die Rolle der Astrid in der englischen Produktion „Still Crazy“. Darauf folgte Colin Nutleys oscarnominierter Film „Under the Sun“, der beim Filmfestival von San Sebastián den Spezialpreis der Jury für die schauspielerische Leistung erhielt. Sie gewann mehrere Preise, darunter den Preis als Beste Schauspielerin bei den Schwedischen Filmpreisen, dem Filmfestival von Montreal und dem Filmfestival von Istanbul 1995 für ihre Darstellung in Nutleys „The Last Dance“. 2007 gab sie mit „Mind the Gap“ (Se upp för dårarna) ihr Regiedebüt. Sie hat zwei Kinder, einen Sohn und eine Tochter, mit Nutley.

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