Bekannt für: Schauspiel—70 Jahre (geb. 14. Apr. 1956)
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Chris Ellis (* 14. April 1956) ist ein US-amerikanischer Film- und Fernsehschauspieler. Schon immer wollte Ellis Schauspieler werden, inspiriert vom Fernsehen. Er wuchs in den 50er-Jahren im tiefen Süden der USA auf, in einer Welt voller Entbehrungen und Gewalt, sah aber im Fernsehen Menschen, die ein scheinbar sorgenfreies und privilegiertes Leben führten. Er brauchte allerdings sieben Jahre, um sein Studium abzuschließen, denn „ich war schon immer faul“. In dieser Zeit engagierte sich Chris im Laientheater in Memphis, wo er die Qualität der Arbeit stets für sehr gut hielt. Bis zu seinem Umzug nach New York hatte er bereits mit vielen hervorragenden Schauspielern in rund zwei Dutzend Stücken, klassischen wie zeitgenössischen, zusammengearbeitet. „Ich kann mir nicht vorstellen, was einem Neuling in New York diese Erfahrung hätte ersetzen können.“ Seine erste Rolle im Fernsehen oder Film hatte er 1979 als LKW-Fahrer in dem Fernsehfilm „The Suicide's Wife“ mit Angie Dickinson in der Hauptrolle. Diese Rolle brachte ihm jedoch nur wenige weitere Angebote im Fernsehen oder Film ein. Nachdem er etwa ein Jahr lang in regionalen Theatern gearbeitet hatte, verschwand Chris von der Bildfläche und war rund zehn Jahre arbeitslos. In dieser Zeit lebte er in bitterer Armut in Hell’s Kitchen in Manhattan. Allein in neun Monaten im Jahr 1987 nahm Chris 102 Einladungen zum Abendessen an. „Ich weiß nicht, warum sie immer wieder kamen, und auch nicht, warum ich sie gezählt habe, obwohl ich weiß, warum ich sie angenommen habe.“ 1990 gelang ihm der Durchbruch mit einer Rolle in „Days of Thunder“, in dem Tom Cruise, Nicole Kidman, Cary Elwes, Robert Duvall und Randy Quaid mitwirkten. Auch John C. Reilly und Fred Dalton Thompson waren zu sehen. Dies schien Ellis’ Karriere einen Schub zu geben, denn es folgten Rollen in Filmen wie „Mein Vetter Vinny“ mit Joe Pesci und Marisa Tomei, eine kleine Rolle in „Die Addams Family in verrückter Tradition“ und eine größere Rolle in „Apollo 13“ als ehemaliger NASA-Mercury-Seven-Astronaut Deke Slayton an der Seite von Tom Hanks. Er wirkte auch in bekannten Fernsehserien wie Melrose Place, NYPD Blue und Akte X mit. Seit der Zusammenarbeit mit Hanks an Apollo 13 haben die beiden gemeinsam an That Thing You Do, der Miniserie From the Earth to the Moon und Catch Me If You Can gearbeitet. 1998 kehrte Ellis in Armageddon als Flugdirektor in die fiktive NASA-Missionskontrolle zurück. Zu den weiteren Filmen, in denen Ellis mitwirkte, gehören Home Fries, October Sky, Stirb langsam 4.0 und Transformers. Im Fernsehen war er unter anderem in The West Wing, Ghost Whisperer, Chicago Hope, The Pretender, Alias, JAG, CSI: NY, Burn Notice und Cold Case zu sehen. In der ersten Staffel von Millennium spielte er in drei Folgen das Gruppenmitglied Jim Panseayres. Er gilt als besonders talentiert in der Darstellung von Südstaaten-Politikern oder ernsten Militär- und Polizeicharakteren. Er trat außerdem in Criminal Minds als Sheriff Jimmy Rhodes auf, der die BAU um Hilfe bei der Aufklärung einer Mordserie in New Mexico bittet. Darüber hinaus hatte er zwei Gastauftritte in NCIS als Gunnery Sergeant John Deluca. Ellis' Auftritt in der ersten Staffel, Folge „Der Fluch“, wurde nicht im Abspann erwähnt, während sein zweiter und letzter Auftritt in der zweiten Staffel, Folge „Der Knochenhof“, im Abspann genannt wurde.












































































