Cécile Aubry

Bekannt für: Schauspiel81 Jahre (geb. 3. Aug. 1928)·19. Juli 2010

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Cécile Aubry (3. August 1928 – 19. Juli 2010) war eine französische Filmschauspielerin, Autorin, Drehbuchautorin und Regisseurin. Geboren als Anne-José Madeleine Henriette Bénard, begann Aubry ihre Karriere als Tänzerin. Mit 20 Jahren wurde sie von 20th Century Fox unter Vertrag genommen. Ihr Durchbruch gelang ihr als Star in Henri-Georges Clouzots „Manon“ (1949), der den Goldenen Löwen der Filmfestspiele von Venedig gewann. Dies brachte ihr eine Hauptrolle an der Seite von Tyrone Power und Orson Welles in Henry Hathaways Film „Die schwarze Rose“ (1950) ein. In Christian-Jacques „Blaubart“ (1952), einem der ersten französischen Farbfilme, überzeugte sie ebenfalls. Für kurze Zeit feierte sie große Erfolge in Hollywood, unterzeichnete einen lukrativen Vertrag mit Fox, engagierte ihre Eltern als PR-Team und erschien regelmäßig in französischen Filmzeitschriften als Inbegriff der perfekten Verschmelzung französisch-amerikanischer Weiblichkeit. Ihre Filmkarriere war jedoch kurz. Sie wurde durch eine sechsjährige, heimliche Ehe mit Si Brahim El Glaoui, dem ältesten Sohn des Paschas von Marrakesch, unterbrochen. 1959 verkündete sie ihren Rückzug vom Filmgeschäft und erklärte, sie habe das Kino nur wegen der Reisemöglichkeiten genossen. Anschließend schrieb sie mit großem Erfolg Kinderbücher und Drehbücher für Kindersendungen. In Frankreich war sie bekannt für ihre Kinderserien „Poly“ über einen Jungen und ein Pferd sowie für „Belle et Sébastien“, die auf ihren Büchern basierten. Die Hauptrolle in beiden Serien spielte ihr Sohn Mehdi El Glaoui (im Abspann als „Mehdi“ geführt). Am 19. Juli 2010 starb sie im Alter von 81 Jahren in Dourdan (Essonne), Frankreich, an Lungenkrebs.

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