Yves Jacques

Bekannt für: Schauspiel · 69 Jahre (geb. 10. Mai 1956)

Yves Jacques OC (* 10. Mai 1956) ist ein kanadischer Film-, Fernseh- und Theaterschauspieler. Jacques wurde 1956 in Québec geboren. Er studierte Theater am Cégep de Saint-Hyacinthe und begann seine Schauspielkarriere in Québec und Montreal. Einem breiteren Publikum wurde er ab 1981 durch seine Auftritte als Sketchdarsteller in der jährlichen Silvestershow „Bye Bye“ von Télévision de Radio-Canada bekannt. Bald darauf folgten weitere Film- und Fernsehrollen. International ist er vor allem als Claude, der homosexuelle Akademiker in Denys Arcands Filmen „Der Untergang des amerikanischen Imperiums“ und „Die Invasion der Barbaren“, bekannt. Auf der Bühne kreierte er die Rolle der Lydie-Anne in der Uraufführung von Michel Marc Bouchards Stück „Lilien“. Er wirkte in mehreren Filmen des französischen Regisseurs Claude Miller mit, darunter „Von der Frau und der Magie“ und „Little Lili“. Sein Ruhm wuchs stetig durch Film- und Theaterproduktionen in Frankreich und Québec. Seit 2001 tourte er mit zwei Stücken von Robert Lepage um die Welt: „Far Side of the Moon“ (La Face cachée de la lune) und „Le Projet Andersen“, in dem er alle Rollen verkörperte. Seit 2018 ist er regelmäßig in Theaterproduktionen von Mathieu Quesnel zu sehen. Zuletzt spielte er in Valérie Lemerciers „Aline“, in Alec Pronovosts „Maria“ und in Chloé Robichauds „Les jours heureux“. 2022 wirkte Yves Jacques in Martin Villeneuves „Die zwölf Aufgaben der Imelda“ (Les 12 travaux d'Imelda) mit, an der Seite des Dramatikers Robert Lepage und der Schauspielerin und Sängerin Ginette Reno. Im Februar 2001 wurde er vom französischen Kultur- und Kommunikationsministerium zum Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres ernannt und 2009 für seine Leistungen in Theater, Fernsehen und Film im In- und Ausland zum Offizier des Order of Canada berufen. Er lebt offen homosexuell.

Filmografie

23 Titel
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