Kenneth Welsh
Bekannt für: Schauspiel · 80 Jahre (geb. 30. März 1942) · ✝ 5. Mai 2022
Kenneth Welsh, CM (30. März 1942 – 5. Mai 2022) war ein kanadischer Film- und Fernsehschauspieler (manchmal auch unter dem Namen Ken Welsh bekannt). Twin-Peaks-Fans kannten ihn als den vielschichtigen Bösewicht Windom Earle. Zuletzt spielte er den Vater von Katharine Hepburn (Cate Blanchett) in Martin Scorseses „Aviator“. 1984 wurde er für seine Darstellung von Reno Colt in dem von Charles Dennis geschriebenen und inszenierten Film „Reno and the Doc“ für einen Genie Award als Bester Schauspieler nominiert. 1997 inszenierte Welsh Dennis’ Theaterstück „SoHo Duo“ am West Bank Theatre in New York City. Welsh wurde in Edmonton, Alberta, als Sohn eines Angestellten der Canadian National Railway geboren. Er wuchs in Alberta auf und besuchte dort die Schauspielschule. Später zog er nach Montreal und studierte an der National Theatre School. Nach seinem Abschluss sprach er für das Stratford Festival in Ontario vor und verbrachte die ersten sieben Jahre seiner Karriere auf der Bühne. Welsh verkörperte historische Persönlichkeiten wie Thomas E. Dewey, Colin Thatcher, Harry S. Truman (zweimal), Thomas Edison, James „Scotty“ Reston, General Harry Crerar und James Baker. Er hatte Gastauftritte in den gefeierten Fernsehserien „Due South“ und „Slings and Arrows“. 2003 wurde er zum Mitglied des Order of Canada ernannt. Seine Rolle als Vizepräsident der Vereinigten Staaten in dem Umweltkatastrophenfilm „The Day After Tomorrow“ aus dem Jahr 2004 sorgte aufgrund seiner Ähnlichkeit mit Dick Cheney, dem damaligen Vizepräsidenten, für Kontroversen. Regisseur Roland Emmerich bestätigte später, dass er Welsh genau aus diesem Grund bewusst ausgewählt hatte. Emmerich erklärte, dass die Figur des Vizepräsidenten im Film als nicht ganz so subtile Kritik an der Umweltpolitik der Präsidentschaft von George W. Bush gedacht war.































































