Frank De Kova
Bekannt für: Schauspiel · 71 Jahre (geb. 17. März 1910) · ✝ 15. Okt. 1981
Frank DeKova nutzte seinen finsteren Blick, seine durchdringenden Augen und seine insgesamt bedrohliche Ausstrahlung für eine lange Karriere, in der er kaltblütige Killer, wütende Indianerhäuptlinge, brutale Offiziere der mexikanischen Armee und ähnliche Charaktere verkörperte. Umso überraschender dürfte es für Kenner seines Werks sein zu erfahren, dass er, bevor er Schauspieler wurde, ausgerechnet Lehrer war. Der 1910 in New York geborene DeKova gab seinen Lehrerberuf auf, um sich der Bühne zu widmen, und spielte in zahlreichen Shakespeare-Inszenierungen, bevor er Engagements am Broadway erhielt. Eine seiner ersten Hauptrollen spielte er in dem klassischen Detektivstück „Detective Story“, das ihm Aufmerksamkeit verschaffte und ihn nach Hollywood brachte. Sein Debüt gab er in „Viva Zapata!“ (1952) als der hinterlistige mexikanische Oberst, der Zapatas Ermordung inszeniert. In den folgenden Jahren verkörperte er eine Vielzahl von Gangstern, Killern, Revolverhelden und Indianern – mit einer kurzen Pause für einen Auftritt als prähistorischer Patriarch in Roger Cormans schräger Komödie „Teenage Cave Man“ (1958) – und wirkte in zahlreichen Fernsehproduktionen mit, darunter eine herausragende Rolle als Mafia-Killer, der Elliot Ness in „Westinghouse Desilu Playhouse: Die Unbestechlichen: Teil 1“ (1959) töten sollte. Die Rolle, für die er am bekanntesten bleiben wird, ist jedoch wohl seine ungewöhnlichste: der intrigante, etwas unzuverlässige, aber urkomische Hekawi-Häuptling Wild Eagle, Partner von Forrest Tuckers Sergeant O’Rourke bei dessen diversen Geldmachereien in der Western-Comedy-Serie „F Troop“ (1965). Er zeigte ein bis dahin unbekanntes komödiantisches Talent und stahl Veteranen wie Tucker und Larry Storch in den meisten Szenen die Show. Er starb 1981 im Schlaf.


















