Felix van Groeningen

Bekannt für: Regie · 48 Jahre (geb. 1. Nov. 1977)

Felix van Groeningen (* 1. November 1977 in Gent) ist ein belgischer Filmemacher. Bekannt wurde er durch „The Broken Circle Breakdown“ (2012) und „Belgica“ (2016), wobei ersterer für den Oscar als bester fremdsprachiger Film nominiert war. Sein englischsprachiges Debüt gab er mit dem biografischen Drama „Beautiful Boy“ (2018). Van Groeningen wurde in Gent geboren. Seine Eltern waren Hippies und führten einen sehr liberalen Lebensstil. Er hat einen älteren Bruder namens Seppe. Nach der Scheidung seiner Eltern lebten beide im selben Haus, jedoch jeweils mit einem neuen Partner. Als er zwölf Jahre alt war, gründete sein Vater den Live-Musikclub „The Charlatan“, der ihn zu seinem Film „Belgica“ inspirierte. Er studierte an der Königlichen Akademie der Schönen Künste (KASK) und schloss sein Studium im Jahr 2000 mit einem Master in Audiovisueller Kunst ab. Seine Masterarbeit war der Kurzfilm „50CC“. Nach seinem Hochschulabschluss drehte van Groeningen mehrere Kurzfilme und schrieb und inszenierte diverse Theaterstücke. Er begann eine langjährige Zusammenarbeit mit Dirk Impens, seinem ehemaligen Professor an der KASK, der zwischen 2004 und 2016 alle fünf Spielfilme van Groeningens mit seiner Produktionsfirma Menuet produzierte. Impens kündigte im Juli 2017 die Schließung von Menuet an. Er und die belgische Schauspielerin Charlotte Vandermeersch haben einen Sohn namens Rufus, der 2018 geboren wurde. Er spricht fließend mehrere Sprachen, darunter Flämisch-Niederländisch, Französisch und Englisch.

Filmografie

5 Titel
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