Edward Norton
Bekannt für: Schauspiel
Der US-amerikanische Schauspieler Edward Norton wurde 1996 durch seine Darstellung des schwächlichen, stotternden Mordangeklagten Ministrant in Zwielicht bekannt. Edward Nortons Rollen sind zumeist durch eine Vielschichtigkeit gekennzeichnet. Diese chamäleonartige Wandlungsfähigkeit seines Spiels sucht ihresgleichen und macht die dramaturgischen Merkmale seiner Arbeit einzigartig. Edward Norton wurde am 18. August 1969 in Boston geboren, wuchs aber in Columbia in Maryland auf. Er ist das älteste von insgesamt drei Kindern. Bereits während seines Studiums der Geschichte in Yale, welches er mit dem Bachelor abschloss, belegte Edward Norton mehrere Theaterkurse. Der Durchbruch im Filmgeschäft gelang Edward Norton mit dem Film Zwielicht, in dem er einen jungen Häftling mit gespaltener Persönlichkeit darstellt. Für seine erste Rolle erhielt er bereits eine Oscar-Nominierung und gewann einen Golden Globe als bester Nebendarsteller. Als brutaler Neonazi in American History X erhielt Edward Norton erneut zahlreiche Preise und die Oscar-Nominierung als Bester Darsteller. 1999 spielte er an der Seite von Brad Pitt in der Romanverfilmung Fight Club von David Fincher. Sein Regie-Debüt gab Edward Norton mit der Liebesgeschichte Glauben ist Alles!, in der es um die Dreiecksbeziehung zwischen einem Priester, einem Rabbi und ihrer Sandkastenfreundin geht. Während seiner zweijährigen Liaison mit Courtney Love trat Edward Norton für zwei Gigs in ihrer Band Hole als Gitarrist auf. Seine Verlobung mit der Schauspielerin Salma Hayek, bei deren Projekt Frida er nicht nur eine Rolle übernahm, sondern auch das Drehbuch bearbeitete, haben beide inzwischen gelöst. Seit März 2011 ist der Schauspieler mit der Produzentin Shauna Robertson verlobt. In den 2000er-Jahren hat Edward Norton sehr vielfältigen Rollen in verschiedenen Genres gespielt, so u. a. als FBI-Ermittler Will Graham in dem Thriller Roter Drache, als gerissener Gangster Steve in The Italian Job – Jagd auf Millionen, als König Baldwin IV in Ridley Scotts Königreich der Himmel – Kingdom of Heaven oder auch als Hulk in der Fortsetzung Der unglaubliche Hulk. Im Jahr 2012 ist er in dem mit Spannung erwarteten vierten Teil der Bourne-Reihe Das Bourne Vermächtnis und Wes Andersons neuem Film Moonrise Kingdom zu sehen. Im Jahr 2014 spielte Edward Norton erneut in einem Film von Wes Anderson mit und zwar in Grand Budapest Hotel. Außerdem ergatterte er im gleichen Jahr die Rolle des Mike Shiner in Birdman oder die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit, was ihm eine Oscarnominierung als Bester Nebendarsteller einbrachte.
Filmografie
40 Titel
Die Simpsons
1989

Modern Family
2009

Oscar Verleihung
1953

Fight Club
1999

Königreich der Himmel
2005

Sausage Party: Foodtopia
2024

Der Diktator
2012

Der unglaubliche Hulk
2008

Grand Budapest Hotel
2014

Extrapolations
2023

Glass Onion: A Knives Out Mystery
2022

Alita: Battle Angel
2019

American History X
1998

Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)
2014

The Italian Job
2003

Das Bourne Vermächtnis
2012

Zwielicht
1996

Sausage Party - Es geht um die Wurst
2016

Asteroid City
2023

Like a Complete Unknown
2024

Isle of Dogs - Ataris Reise
2018

The French Dispatch of the Liberty, Kansas Evening Sun
2021

Moonrise Kingdom
2012

The Score
2001

The Illusionist - Nichts ist wie es scheint
2006

Rounders
1998

Frida
2002

25 Stunden
2002

Verborgene Schönheit
2016

Stone
2010

Motherless Brooklyn
2019

Der bunte Schleier
2006

Lügen macht erfinderisch
2009

Larry Flynt - Die nackte Wahrheit
1996

Salinger
2013

Glauben ist alles!
2000

Alle sagen: I Love You
1996

Das Gesetz der Ehre
2008

Leaves of Grass
2009

Roter Drache
2002