Bill Paxton
Bekannt für: Schauspiel
William Archibald „Bill“ Paxton (* 17. Mai 1955 in Fort Worth, Texas; † 25. Februar 2017 in Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur. 1975 stand Paxton im Film Verrückte Mama das erste Mal vor der Kamera. 1981 wurde er von James Cameron für den Film Galaxy of Terror für das Szenenbild verpflichtet. Als ihn Filmhochschulen in Kalifornien ablehnten, begann er als Schauspieler zu arbeiten. Er hatte Nebenrollen in Ich glaub’, mich knutscht ein Elch! und L.I.S.A. – Der helle Wahnsinn. Er zog nach New York, wo er bei Stella Adler (Studio of Acting in NYC) Schauspiel studierte. Während seiner Studienzeit fand er zahlreiche kleinere Engagements in Fernsehproduktionen, zudem schrieb und produzierte er Kurzfilme. 1984 spielte er eine sehr kleine Nebenrolle in Camerons Terminator, in dem er einen Punker verkörperte. Durch die Bekanntschaft zu Cameron, mit dem er später auch privat eng befreundet war, kam Paxton 1986 zur Rolle des Private Hudson im Science-Fiction-Actionfilm Aliens – Die Rückkehr. Der eigentliche Durchbruch gelang ihm allerdings erst 1992 mit dem Film One False Move. 1994 war Paxton als windiger Autoverkäufer in Camerons True Lies – Wahre Lügen zu sehen, 1995 als Astronaut in Apollo 13 an der Seite von Tom Hanks und Kevin Bacon. 1996 folgte unter der Regie von Jan de Bont der Katastrophenfilm Twister an der Seite von Helen Hunt. 1997 verkörperte er die Rolle des Brock Lovett in dem mit elf Oscars prämierten Erfolgsfilm Titanic, bei dem erneut Cameron Regie führte. Die Rolle übernahm er auf Bitte Camerons erst kurz vor Drehbeginn nach Absage des ursprünglich geplanten Darstellers und das, ohne zuvor das Drehbuch gelesen zu haben. Seit 1997 produzierte Bill Paxton auch selbst Filme, seinen Einstand gab er mit Traveller – Die Highway-Zocker mit Mark Wahlberg und Julianna Margulies. 2001 debütierte er mit Dämonisch als Regisseur, 2005 folgte sein zweiter Film Das größte Spiel seines Lebens. 2012 wurde er für seine Rolle neben Kevin Costner in der Miniserie Hatfields & McCoys für einen Emmy nominiert.
Filmografie
40 Titel
Frasier
1993

Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D.
2013

Miami Vice
1984

Titanic
1997

Big Love
2006

Geschichten aus der Gruft
1989

Terminator
1984

Aliens - Die Rückkehr
1986

Nightcrawler - Jede Nacht hat ihren Preis
2014

Edge of Tomorrow
2014

Phantom Kommando
1985

Twister
1996

Tombstone
1993

Haywire - Trau’ keinem
2011

True Lies - Wahre Lügen
1994

Filme – Das waren unsere Kinojahre
2019

Apollo 13
1995

Predator 2
1990

L.I.S.A. - Der helle Wahnsinn
1985

Texas Rising
2015

Spy Kids 2 - Die Rückkehr der Superspione
2002

Training Day
2017

Hatfields & McCoys
2012

2 Guns
2013

Ich glaub' mich knutscht ein Elch!
1981

Vertical Limit
2000

The Circle
2017

Spy Kids 3-D: Game Over
2003

Near Dark - Die Nacht hat ihren Preis
1987

Million Dollar Arm
2014

Dämonisch
2002

The Colony - Hell Freezes Over
2013

Mein großer Freund Joe
1998

Navy Seals - Die härteste Elitetruppe der Welt
1990

Term Life - Mörderischer Wettlauf
2016

Haven
2004

Mean Dreams
2016

Ein einfacher Plan
1998

U-571
2000

Trespass
1992