
Das 1. Evangelium – Matthäus
Pasolini serviert dir die Jesus-Geschichte in einer Mischung aus Dokumentarstil und poetischem Drama – schwarz-weiß und direkt aus der Bibel, aber mit einem Touch italienischem Neorealismus. Keine Hollywood-Glamour-Bibel, sondern rau und ungeschönt. Wer erwartet, dass Bibelverfilmungen immer sanft und feierlich sind, wird hier überrascht. Die Darsteller sind keine Profis, aber das verleiht dem Ganzen eine Authentizität, die man sonst selten findet.

Das 1. Evangelium – Matthäus
Pasolini serviert dir die Jesus-Geschichte in einer Mischung aus Dokumentarstil und poetischem Drama – schwarz-weiß und direkt aus der Bibel, aber mit einem Touch italienischem Neorealismus. Keine Hollywood-Glamour-Bibel, sondern rau und ungeschönt. Wer erwartet, dass Bibelverfilmungen immer sanft und feierlich sind, wird hier überrascht. Die Darsteller sind keine Profis, aber das verleiht dem Ganzen eine Authentizität, die man sonst selten findet.
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Dieser Film von Denys Arcand verbindet moderne Elemente mit der Passion Jesu, indem er Schauspieler zeigt, die ein Passionsspiel in Montreal inszenieren und dabei selbst in spirituelle Krisen geraten.

Roberto Rossellinis Film bietet eine realistische und humanistische Darstellung der Evangelien, ähnlich wie Pasolinis Ansatz, und fokussiert sich auf die sozialen Aspekte von Jesu Lehren.

Mel Gibsons Film ist bekannt für seine intensive und detailreiche Darstellung der letzten Stunden Jesu, was eine ähnliche Intensität und Hingabe an das Thema wie Pasolinis Werk zeigt.

William Wylers epischer Film verbindet die Geschichte eines jüdischen Fürsten mit der von Jesus und bietet eine epische Kulisse für die Auseinandersetzung mit Themen von Glaube und Erlösung.

Robert Bressons Film bietet eine spirituelle und symbolische Erzählung, die sich auf das Leiden und die Erlösung fokussiert, ähnlich der spirituellen Dimension in Pasolinis Werk.

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Ingmar Bergmans klassischer Film behandelt existenzielle und religiöse Fragen durch die Allegorie eines Schachspiels mit dem Tod.
Das 1. Evangelium – Matthäus: Die wahre Geschichte
"Das 1. Evangelium – Matthäus" von Pier Paolo Pasolini ist eine filmische Adaption des Matthäus-Evangeliums aus der Bibel. Der Film hält sich bemerkenswert eng an den biblischen Text, was in der Filmwelt eher selten vorkommt. Pasolini, selbst ein bekennender Atheist, wollte die Geschichte so authentisch wie möglich darstellen, was zu einer fast dokumentarischen Erzählweise führt. Die Dialoge sind direkt aus dem Evangelium übernommen, was dem Film eine besondere Authentizität verleiht. Was die historische Genauigkeit betrifft, ist das natürlich eine andere Sache. Die Evangelien sind religiöse Texte und keine Geschichtsbücher. Die Geburt Jesu, seine Taufe durch Johannes und seine Predigten sind zentrale Elemente der christlichen Lehre, aber historisch schwer zu verifizieren. Es gibt keine unabhängigen zeitgenössischen Quellen, die diese Ereignisse bestätigen. Die Figur des Herodes und seine Rolle im Kindermord von Bethlehem sind ebenfalls umstritten. Historiker sind sich uneinig, ob dieser Vorfall tatsächlich stattgefunden hat oder eher eine symbolische Erzählung ist. Pasolini selbst hat die historische Debatte nicht gescheut. Er inszenierte die Geschichte in einer kargen, fast neorealistischen Weise, die den Mythos entmystifiziert, aber gleichzeitig die spirituelle Dimension respektiert. Der Film ist weniger eine historische Dokumentation als eine künstlerische Interpretation, die die zeitlose Wirkung der biblischen Erzählung einfängt. Wenn du also auf der Suche nach einer genauen historischen Darstellung bist, wirst du hier nicht fündig. Aber als filmische Auseinandersetzung mit einem der einflussreichsten Texte der westlichen Kultur ist es durchaus sehenswert.
"Das 1. Evangelium – Matthäus" von Pier Paolo Pasolini ist eine filmische Adaption des Matthäus-Evangeliums aus der Bibel. Der Film hält sich bemerkenswert eng an den biblischen Text, was in der Filmwelt eher selten vorkommt. Pasolini, selbst ein bekennender Atheist, wollte die Geschichte so authentisch wie möglich darstellen, was zu einer fast dokumentarischen Erzählweise führt. Die Dialoge sind direkt aus dem Evangelium übernommen, was dem Film eine besondere Authentizität verleiht.
Was die historische Genauigkeit betrifft, ist das natürlich eine andere Sache. Die Evangelien sind religiöse Texte und keine Geschichtsbücher. Die Geburt Jesu, seine Taufe durch Johannes und seine Predigten sind zentrale Elemente der christlichen Lehre, aber historisch schwer zu verifizieren. Es gibt keine unabhängigen zeitgenössischen Quellen, die diese Ereignisse bestätigen. Die Figur des Herodes und seine Rolle im Kindermord von Bethlehem sind ebenfalls umstritten. Historiker sind sich uneinig, ob dieser Vorfall tatsächlich stattgefunden hat oder eher eine symbolische Erzählung ist.
Pasolini selbst hat die historische Debatte nicht gescheut. Er inszenierte die Geschichte in einer kargen, fast neorealistischen Weise, die den Mythos entmystifiziert, aber gleichzeitig die spirituelle Dimension respektiert. Der Film ist weniger eine historische Dokumentation als eine künstlerische Interpretation, die die zeitlose Wirkung der biblischen Erzählung einfängt. Wenn du also auf der Suche nach einer genauen historischen Darstellung bist, wirst du hier nicht fündig. Aber als filmische Auseinandersetzung mit einem der einflussreichsten Texte der westlichen Kultur ist es durchaus sehenswert.
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